Manja findet die Leuchttürme der Lebensqualität

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Manchmal verändern kleine Momente das Leben: Als Manja Jonas vor vier Jahren samt Mann und den gemeinsamen vier Kindern in den Ostseeurlaub aufbrach, konnte sie nicht ahnen, dass aus dem Ferienziel eine neue Heimat werden würde – Westmecklenburg.

 

Auf der Suche nach einem Haus wurden die sechs in Schwerin fündig. „Wir fanden es so überraschend schön hier, dass wir gesagt haben: Das ist der Platz, an dem wir leben möchten“, erzählt die gebürtige Sächsin, die zwanzig Jahre in Duisburg lebte. Doch nach dem Hauskauf gingen noch drei Jahre ins Land, bis Manja im Januar 2016 wirklich nach Schwerin zog: Ein Umzug mit vier Kindern zwischen sechs und sechzehn Jahren will schließlich gut geplant sein.

 

Westmecklenburg: Ruhe statt Ruhrpott

Während Manja im Ruhrpott aufgrund des industriellen Großstadtcharakters nie ganz heimisch wurde, fühlt sie sich in Westmecklenburg sehr wohl: „An Schwerin mögen wir besonders die schöne Altstadt. Außerdem kann man in Westmecklenburg einfach mit dem Fahrrad fünf Minuten geradeaus fahren und landet an einem See – also die Natur ist nie weit weg.“ Auch die Kinder fühlten sich sofort zuhause, was unter anderem an den zahlreichen Vereins- und Freizeitangeboten liegt. So engagieren sie sich auch hier im Hockeysport, den sie bereits in Duisburg begeistert betrieben. Im Alltag schätzt Manja vor allem die kurzen Wege: „Ich fahre nur sechs Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit, die Kinder haben Schulwege von drei bis sieben Minuten – das ist eine Menge gewonnene Lebenszeit und geradezu unbezahlbar.“

 

Generell sei das Leben in Schwerin einfach friedlicher und weniger stressig: „Es ist kein Vergleich zur Großstadt.“ Auch das Miteinander in der Landeshaupts

Fühlt sich samt Familie im Norden wohl: Manja Jonas

tadt hat es ihr angetan. „Ich habe schon jetzt das Gefühl, viele vertraute Gesichter zu sehen, wenn ich durch die Innenstadt gehe“, erklärt sie.

 

Neustart im Norden – Westmecklenburg überzeugt

Beruflich bekommt Manja ihre neue Heimat Westmecklenburg ebenfalls viel zu Gesicht: Als Koordinatorin „Unternehmensnachfolge in Mecklenburg-Vorpommern“ der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern fährt sie durch das Land und sensibilisiert Menschen für sämtliche Fragen der Unternehmensnachfolge. Der reibungslose Übergang von ihrer Selbstständigkeit als Nachhilfe-Coach in Duisburg in die neue Position bei der Bürgschaftsbank sei ein großes Glück gewesen, erinnert sie sich: „Ich habe mich ganz klassisch beworben, allerdings erst nach dem Umzug, also direkt von Schwerin aus. Nach nur sechs Wochen hatte ich dann das erste Bewerbungsgespräch, drei Monate später den ersten Arbeitstag. Meine Arbeit ist inhaltlich super spannend, und mein Arbeitgeber lässt mir viele Freiräume bei der Arbeitszeitgestaltung.“ Auch die Suche nach Schulplätzen für die vier Kinder war aufgrund des vielfältigen Bildungsangebots kein Problem.

 

So ist Manja mit ihrer Familie ganz in der neuen Heimat angekommen: „Hier in Westmecklenburg gibt es sie noch, die Leuchttürme der Lebensqualität. Und wir haben sie gefunden.“

 


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